Feb 1, 2019
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Bank of England verweigert Herausgabe des Goldschatzes von Venezuela

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Was passiert mit dem deutschen Gold, das ebenfalls in London lagert, wenn wir mal Streit mit den Angloamerikanern nach dem Brexit haben?

Die Bank of England (BoE) weigert sich, das von ihr treuhänderisch verwaltete Staatsgold von Venezuela zurückzugeben. Präsident Nicolás Maduro versucht seit mindestens November, 14 Tonnen der nationalen Goldreserven des Landes von London wiederzubekommen – doch die Briten verweigern das und entziehen Venezuela damit dringend benötigte Kapitalreserven. Parallel hat die US-Regierung die Einnahmen Venezuelas aus dem Verkauf seines Öls eingefroren, die auf US-Banken liegen. So will man Maduro den Todesstoß versetzen – aber zuerst wird der Hunger im Land verstärkt. Die kleinen Leute bluten im Machtkampf der Großen.

N-TV kommentiert: „Mit ihrer Entscheidung greift die altehrwürdige Bank of England (BoE) direkt in den venezolanischen Machtkampf ein. Die Goldreserven sind für das von US-Sanktionen und Wirtschaftskrise gebeutelte Regime schon seit Jahren eine der wenigen Möglichkeiten, an Devisen zu kommen. Die braucht es dringend etwa für den Import von Nahrungsmitteln, Medikamenten und damit auch für das eigene politische Überleben.“

Man beachte: Dieser Vorgang ist historisch einmalig, das gab es noch nie. Erschüttert wird das internationale Vertrauen in die vorgebliche treuhänderische Unabhängigkeit der Bank of England oder auch der US-amerikanischen Notenbank Fed, die beide Goldreserven sehr vieler Länder verwalten. Auch Deutschland muss sich jetzt Sorgen um sein in London und New York gebunkertes Gold machen. Selbst die gewohnt US-freundliche FAZ kommentierte am Anfang des Tauziehens um das venezolanische Gold im November 2018: „Wer aber immer schon gegen eine Auslandslagerung von Notenbankgold war, der fühlt sich durch die Begebenheit bestätigt. Gold zurück gebe es eben nur unter Freunden, heißt es in den entsprechenden Internetforen. Die Bundesbank hatte stets argumentiert, es sei durchaus sinnvoll, Teile der Goldreserven an internationalen Handelsplätzen wie London oder New York zu halten, wo man die Währungsreserven bei Bedarf schnell zu guten Preisen veräußern könne. Kritiker dagegen hatten spekuliert, ob das deutsche Gold etwa in den gut gesicherten Tresoren der New Yorker Fed im Felsen von Manhattan überhaupt noch vorhanden sei. Die Bundesbank hatte schließlich nachgegeben und Teile nach Frankfurt geholt. Von den 3374 Tonnen Gold der Bundesbank (Stand Ende 2017) lagern jetzt noch 1236 Tonnen in New York und 427 Tonnen bei der Bank of England.“

Dass es jetzt um den Besitz von Gold geht, spricht für die Schwäche des Papiergeld-Imperialismus der USA und seines engsten Verbündeten Großbritannien – die fehlende materielle Deckung der bunten Scheinchen wird, da sie nicht mehr industriell produziert werden kann, einfach über kriegerischen Raub organisiert. Schon Gaddafis Goldreserven wurden im Krieg 2011 bei erster Gelegenheit geraubt… Wie die Finanz-Mächte hinter den Zentralbanken – die alten Dynastien der Rockefeller und Rothschild, der JP Morgan und Goldman Sachs sowie des Hauses Windsor – seit mehr als hundert Jahren Geld-Kriege anzetteln

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Allgemein

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