Feb 28, 2019
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Euro-Einführung führte in Italien und Frankreich zu Einbußen in Billionenhöhe

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Eine Studie untersuchte anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Euro, wie hoch das Pro-Kopf-BIP eines Landes ohne die Einführung der Gemeinschaftswährung hätte sein können. Während Deutschland am meisten vom Euro profitierte, machte die EU-Währung Franzosen und Italiener ärmer.

In Frankreich führte die Einführung des Euro zu Verlusten von 3,6 Billionen Euro, in Italien belaufen sie sich auf 4,3 Billionen. Zu diesem Ergebnis gelangte die Studie des „Centrums für Europäische Politik“ (Cep). Der klare Gewinner der Euro-Einführung ist Deutschland mit 1,9 Billionen Euro zwischen 1999 und 2017.

Während sich damit in Deutschland pro Einwohner in diesem Zeitrahmen ein Plus von 23.116 Euro ergibt, ist es in Frankreich ein Minus von 55.996 Euro pro Einwohner und in Italien sogar eines von 73.605 Euro pro Einwohner. Nur die Niederlande profitierten ebenfalls vom Euro (+21.003 Euro pro Einwohner). In Griechenland ist der Gewinn mit 190 Euro pro Einwohner eher gering. Die Wissenschaftler halten den Euro 20 Jahre nach seiner Einführung daher für „umstrittener denn je“. 

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