Jan 25, 2019
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Greta Thunberg droht in Davos Spitzenpolitikern: Will, dass ihr in Panik geratet

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15-Jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg stiehlt bei Klimakonferenz in Kattowitz allen die Show

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Greta Thunberg aus Schweden: 15-Jährige Umweltaktivistin rechnet bei UN-Klimakonferenz mit der Politik ab Drei Jahre nach der historischen Einigung auf das Pariser Klimaabkommen haben fast 200 Staaten bei der UN-Klimakonferenz in Kattowitz (Polen) gemeinsame Regeln für die praktische Umsetzung beschlossen. Für Aufsehen sorgten die Worte einer 15-Jährigen Klimaaktivistin, Greta Thunberg aus Schweden. 15-Jährige Klimaaktivistin Greta stiehlt bei Klimakonferenz in Kattowitz allen die Show: „Wir sind nicht hergekommen, um die Regierenden dieser Welt zu bitten, sich zu sorgen. Ihr habt uns in der Vergangenheit ignoriert und werdet es wieder tun. Euch gehen die Ausreden aus und uns die Zeit. Wir sind hergekommen, um euch wissen zu lassen, dass der Wandel kommt, ob es euch gefällt oder nicht. Die wahre Macht ist bei den Menschen.“ Aktivistin Greta Thunberg: Sie schwänzt die Schule fürs Klima Es sind deutliche Worte und eine klare Abrechnung mit der Klimapolitik der Vereinten Nationen. Die schwedische Klimaaktivistin und Initiatorin des „Schulstreiks fürs Klima“, Greta Thunberg, hat mit einer Rede auf der UN-Klimakonferenz in Kattowitz (Polen) für Schlagzeilen gesorgt. Die gerade mal 15 Jahre alte Schwedin erlangte jüngst internationale Aufmerksamkeit, denn sie schwänzt die Schule fürs Klima. Seit mehreren Wochen geht Greta jeden Freitag lieber auf die Straße als in die Schule, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Greta sagt: „Wir sind mit einer existenziellen Bedrohung konfrontiert. Es ist die größte Krise, die die Menschheit jemals erlebt hat. Wir müssen dringend etwas tun. Morgen ist es vielleicht schon zu spät.“ In Australien und den USA sind bereits Tausende Schülerinnen und Schüler Gretas Vorbild gefolgt und in den Streik gegangen. Auch in mehreren deutschen Städten sind am Freitag Hunderte Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gegangen. In Kiel, Hamburg, München, Köln, Aachen, Göttingen und weiteren Städten demonstrierten sie unter dem Motto „Friday For Future“, wie die Organisatoren auf Twitter mitteilten. Zu den Aktionen anlässlich des UN-Klimagipfels in Kattowitz hatten unter anderem die Grüne Jugend, die Jugendorganisation des BUND und Greenpeace aufgerufen. Klimawandel macht den Schülern mehr Angst als Nachsitzen „Uns macht der Klimawandel mehr Angst als Nachsitzen“, erklärte die Grüne Jugend in München, wo rund 100 Schüler demonstrierten. In Göttingen kündigte Schülersprecher Hannes Eggers weitere Demonstrationen an. In Kiel demonstrierten 500 junge Menschen vor dem Landtag. Die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien (CDU) ermahnte die Jugendlichen, an ihre Schulen zurückzukehren.

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Mit einem emotionalen Appell hat die 16 Jahre alte Klimaaktivistin Greta Thunberg die Top-Manager und Spitzenpolitiker in Davos zu sofortigen Maßnahmen gegen den Klimawandel aufgerufen. „Ich will, dass ihr handelt, als wenn euer Haus brennt, denn das tut es“, sagte die Schwedin am Freitag auf der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums. „Erwachsene sagen immer wieder: Wir sind es den jungen Leuten schuldig, ihnen Hoffnung zu geben. Aber ich will eure Hoffnung nicht“, so Thunberg. „Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre.“

Zeit für Höflichkeit ist vorbei

Die Zeit für Höflichkeiten sei vorbei, sagte die 16-Jährige in einer Diskussionsrunde zum Klimawandel. „Jetzt ist es an der Zeit, deutlich zu sein. Die Klimakrise zu lösen, ist die größte und komplexeste Herausforderung, der die Menschheit je gegenüberstand“, sagte Thunberg. „An Orten wie Davos erzählen Menschen gerne Erfolgsgeschichten. Aber ihr finanzieller Erfolg hat ein unvorstellbares Preisschild. Und beim Klimawandel müssen wir anerkennen, dass wir versagt haben.“

In Davos gehe es – wie überall – nur um Geld, sagte die Teenagerin. „Es hat den Anschein, dass Geld und Wachstum unsere einzige Sinnerfüllung sind.“ Und weil die Klimakrise eine Krise sei, die noch nie als Krise erkannt worden sei, seien viele Menschen sich der Konsequenzen nicht bewusst.

Greta Thunberg: „Versteht selbst ein kleines Kind“

Noch aber gebe es eine Lösungsmöglichkeit, „so einfach, dass selbst ein kleines Kind sie versteht: Wir müssen den Ausstoß von Treibhausgasen stoppen“. Aber jeder müsse sich entscheiden. „Es gibt keine Grauzonen, wenn es ums Überleben geht“, betonte Thunberg.

Die 16-Jährige war mit dem Zug aus Schweden nach Davos gereist – weil Flugreisen viel CO2 ausstoßen und damit klimaschädlich sind. Sie setzt sich an vorderster Front für ein stärkeres Klimabewusstsein ein. Im Rahmen ihrer Protestaktion „Schulstreik fürs Klima“ demonstriert sie jeden Freitag vor dem Reichstag in Stockholm. Die Aktion fand bereits Nachahmer in aller Welt.

Schüler demonstrieren in Berlin für Klimaschutz

Unterdessen findet das Beispiel Thunbergs auch in Deutschland immer häufiger Nachahmer. An Freitag haben sich in Berlin mehrere Tausend Schüler zu einer Demonstration für den Klimaschutz versammelt. Die Jugendlichen wollten nach Angaben einer Sprecherin deutlich machen, dass die Politik die Klimakrise ernst nehmen und handeln müsse.

Parallel tagte die Kohlekommission der Bundesregierung, die über ein Konzept zum Ausstieg aus der Kohle berät. „Wir sind hier richtig viele, es geht richtig los“, sagte Luisa Neubauer für die Bewegung „Fridays for Future“ (Freitage für die Zukunft). Die Jugendlichen, die wegen des Protests nicht zur Schule gingen, wollten vom Bundeswirtschaftsministerium zum Kanzleramt ziehen.

Die Organisatoren sprachen von einigen Tausend Demonstranten, von der Polizei gab es zunächst keine Angaben. In der Kohlekommission sitzen Wirtschaft, Arbeitnehmer, Klimaschützer und Wissenschaftler an einem Tisch. (dpa/szu)

 

 

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