Nov 29, 2018
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Winnetou II – Ribanna und Old Firehand – Wikipedia

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Daten Titel: Winnetou II – Ribanna und Old Firehand Gattung: Freilichtspiel Originalsprache: Deutsch Autor: Wulf Leisner Literarische Vorlage: Karl May: Winnetou II Erscheinungsjahr: 1966 Uraufführung: 9. Juli 1966 Ort der Uraufführung: Kalkbergstadion, Bad Segeberg Regisseur der Uraufführung Wulf Leisner Personen Heinz Ingo Hilgers: Winnetou Harry Walther: Old Shatterhand Leo Masuth: Intschu-tschuna Max Lübke: Tah-scha-tunga Gisela…

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Daten
Titel: Winnetou II – Ribanna und Old Firehand
Gattung: Freilichtspiel
Originalsprache: Deutsch
Autor: Wulf Leisner
Literarische Vorlage: Karl May: Winnetou II
Erscheinungsjahr: 1966
Uraufführung: 9. Juli 1966
Ort der Uraufführung: Kalkbergstadion, Bad Segeberg
Regisseur der Uraufführung Wulf Leisner
Personen

Älteste Darstellung von Winnetou und Ribanna, Illustration zu

Im fernen Westen

, 1879

Das Freilichtspiel Winnetou II – Ribanna und Old Firehand nach dem Roman Winnetou II von Karl May wurde 1966 von Wulf Leisner als Theaterstück für Freilichtbühnen geschrieben und am 9. Juli 1966 unter seiner Regie im Kalkbergstadion in Bad Segeberg im Rahmen der Karl-May-Festspiele uraufgeführt.

Inhalt (Roman)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ribanna war die Tochter von Tah-scha-tunga[1], dem Häuptling der Assineboins. Sie wurde die Frau von Old Firehand und Mutter von Harry[2]. Zum Zeitpunkt der Haupthandlung ist sie bereits tot und es wird nur in Rückblenden über sie erzählt:

„Sie war schön, wie die Morgenröte, und lieblich wie die Rose des Gebirges. Keine … vermochte die Häute so zart zu gerben und das Jagdkleid so sauber zu nähen, wie sie, und wenn sie ging, … so schritt ihre schlanke Gestalt wie die einer Königin über die Ebene und von ihrem Haupte floß das Haar in langen Strähnen fast bis zur Erde herab. Sie war … der Stolz des Stammes.“

Karl May

:

Winnetou II[3]

Winnetou und Old Firehand hatten sich in sie verliebt. Sie aber schenkte ihre Liebe dem Weißen und Winnetou verzichtete zugunsten seines Freundes auf sie.

Aus der Verbindung gingen zwei Kinder hervor: Harry und eine kleine Tochter. Als sich Old Firehand und Harry einmal vorübergehend im Osten aufhielten, begehrte der weiße Jäger Tim Finnetey (= Parranoh)[4] Ribanna zur Frau. Aus Rache über die Abweisung überfiel er mit Schwarzfuß-Indianern die Assineboins, als die Krieger auf einem Jagdzug waren und entführte Ribanna und die anderen jungen Frauen und Mädchen. Old Firehand, Winnetou und Harry verfolgten die Entführer und stellten sie. Als er sah, dass der Kampf verlorengehen würde, erschoss Parranoh Ribanna, die ihre kleine Tochter, die durch einen Messerhieb getötet worden war, im Arm hielt.

Old Shatterhand erfährt die in der Vergangenheit liegenden Ereignisse, nachdem er Harry bei einem Ölbrand das Leben gerettet hat.[5]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals stand Ribanna in einem Stück auf der Bühne. (Sie starb allerdings bereits im ersten Bild.)

Ernst-Erich Buder musste einige Vorstellungen am Saisonende als Winnetou einspringen.

Rolf E. Schenker war erstmals mit dabei.

Presseecho[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„‚Winnetou II‘ ein voller Erfolg. Publikum ging begeistert mit. Wulf Leisner schuf eine sehr eindrucksvolle Dramatisierung. Das beste Karl-May-Spiel und die geschlossenste Inszenierung, die es bisher im Felsen-Theater auf dem Kalkberg gab (…) Das Stück ist spannend, enthält aber auch lyrische und humoristische Partien und räumt der Schau mit Indianertänzen und Kämpfen einen breiten, aber nahtlos in das Stück gearbeiteten Platz ein.“

Lübecker Nachrichten

: Artikel vom 10. Juli 1966

[6]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eintrag im Karl-May-Wiki zur Uraufführung
  • Eintrag im Karl-May-Wiki zum Inhalt

Textbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wulf Leisner: Winnetou II (Ribanna und Old Firehand). Ein Freilichtspiel nach einer Erzählung aus Karl Mays Roman „Winnetou II“, Norderstedt: Vertriebsstelle und Verlag deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten o. J. (1966)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reinhard Marheinecke, Nicolas Finke, Torsten Greis, Regina Arentz: Karl May am Kalkberg. Geschichte und Geschichten der Karl-May-Spiele Bad Segeberg seit 1952, Bamberg/Radebeul: Karl-May-Verlag 1999, S. 86 ff.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.karl-may-wiki.de/index.php/Tah-scha-tunga
  2. http://www.karl-may-wiki.de/index.php/Harry
  3. 6. Kapitel: In der „Festung“ (Onlinefassung), S. 411.
  4. http://www.karl-may-wiki.de/index.php/Parranoh
  5. http://www.karl-may-wiki.de/index.php/Ribanna
  6. Reinhard Marheinecke u. a.: Karl May am Kalkberg …, 1999, S. 89.
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Allgemein

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